Netzwerktreffen mit Johannah Illgner von Plan W

Foto: Sabine Arndt

Am 15.Dezember war unser letztes Netzwerktreffen im Jahr 2021 und Johannah Illgner von Plan W war bei uns. Wir hatten ein tolles Gespräch mit ihr!

Nach einer kurzen Vorstellung durch Anne-Sophie, startete unserer „Speeddating“ in Breakout Rooms, – ein Ersatz in der Pandemie, um miteinander ins Gespräch zu kommen.  In zwei jeweils fünfminütigen Sessions sprachen wir dort schon als Einstimmung über Themen wie Gründung und Ehrenamt, die einen starken Bezug zu Johannahs Beruf und Leben haben. Danach berichtete uns Johannah von der Gründung ihrer eigenen Kommunikationsberatungsagentur sowie ihren vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten und ging auf die Vereinbarkeit dieser zwei Lebensbereiche ein. Johannah ist mit Plan W auf diversitätssensible Kommunikation und die Beratung von Frauen in Wirtschaft und Politik konzentriert. Ehrenamtlich ist sie in verschiedenen Ausschüssen und Gremien vertreten und engagiert sich für die SPD als Stadträtin in Heidelberg. Es war spannend mit ihr über die verschiedenen Themen zu sprechen und sie über die Gründung ihrer Firma auszufragen 😉 Schön, dass du bei uns warst, Johannah!

Mehr Informationen zu Plan W findet ihr auf der Website: www.plan-w.net

Dieser Beitrag wurde von Lea Wagner und Anne-Sophie Waag verfasst.

Das Co-Working bei WUMAN

“Coming together and working together” von Susanne Lang

Montagmorgens, nach einem viel zu kurzen Wochenende, hält sich die Motivation zum Arbeiten meistens in Grenzen. Vor allem seit den Zeiten von Homeoffice und der Corona-Pandemie, wenn man nicht dazu gezwungen ist aus dem Haus zu gehen, geschweige denn seinen Schlafanzug gegen Arbeitskleidung auszutauschen, ist der Enthusiasmus sich an den Schreibtisch zu setzten
und produktiv seine Aufgaben anzugehen nicht sonderlich groß. Allerdings gibt es für jedes Problem eine Lösung und in diesem Fall heißt sie Co-Working.
Coming together and working together ist zwar momentan im übertragenen Sinne zu verstehen, aber egal ob real oder digital, das Co-Working ist ein motivierender und produktiver Start in die Arbeitswoche.
Nun stellt sich die Frage, wie so ein Co-Working bei WUMAN eigentlich abläuft.
Um 9:00 Uhr treffen wir uns digital via Zoom und tauschen uns kurz aus bevor die Arbeit losgeht. Es nimmt sich jeder ein paar Minuten Zeit, um sich seine Ziele für die zwei fünfzigminütigen Arbeitsphasen zu setzen. Je nachdem wie man möchte, kann man seine Ziele im Chat mit den anderen teilen und sich dadurch zusätzlich motivieren. Außerdem überlegt jeder für sich, wie die fünfminütige Pause aussehen soll. Egal ob Kaffee kochen, kurz lüften, oder einfach nur dehnen: Jeder macht in der Pause das, was ihm gut tut. Die Arbeitsphase unterteilt sich in zwei Blöcke mit jeweils 50 Minuten und einer fünfminütigen Zwischenpause sowie einer kurzen gemeinsamen Abschlussreflexion. Um leichter in den Arbeitsmodus reinzukommen und sich beim Arbeiten besser zu konzentrieren, leiten wir die Arbeitsphase meistens mit einer kurzen Meditation ein. Der erste Arbeitsblock beginnt und jeder arbeitet an den für sich gesetzten Zielen. Nachdem die fünfzig Minuten vorbei sind und der Timer klingelt, machen wir eine fünfminütige Pause und starten daraufhin in die zweite Arbeitsphase. An einem Co-Working-Vormittag verfliegt die Zeit häufig wie im Flug und es ist oft ziemlich überraschend, wenn der Timer das zweite Mal klingelt. Ganz zum Schluss tauschen wir uns über unsere Arbeitsfortschritte aus. Dadurch wird einem selbst bewusst, was man schon alles zu Beginn der Woche erreicht hat und es ist einfach ein schönes Gefühl, mit anderen im Austausch zu stehen.

Dabei sollte erwähnt sein, dass jeder beimCo-Working kommen und gehen kann, wann er möchte. Sollte ein Termin dazwischenkommen, ist es also gar kein Problem, sich einfach früher zu verabschieden.
Nun stellt sich die abschließende Frage: Für wen ist das Co-Working zu empfehlen? Die Antwort darauf ist simpel: Für jeden, der montagmorgens nicht alleine, unmotiviert, und unstrukturiert in die Woche starten will. Beim Co-Working geschehen zwar keine Arbeitswunder, aber working together is definitely making the day better!

Susanne Lang studiert an der Uni Mannheim den Bachelor of Education und schreibt im kommenden Semester ihre Bachelorarbeit in Linguistik. Nach dem Bachelor kann sie sich gut vorstellen im Master Sprache und Kommunikation zu studieren und dies auch weiter in der Wissenschaft zu vertiefen. Momentan arbeitet sie am Lehrstuhl für Anglistische Linguistik/Diachronie seit einem Jahr als studentische Hilfskraft und ist durch Juliane Elter auf das Co-
Working gestoßen. Darüber ist sie sehr dankbar, da es „insbesondere in den Zeiten der Corona-Pandemie motivierend ist, mit anderen Menschen im Kontakt zu stehen und nicht alleine in die Arbeitswoche zu
starten“, so Susanne.

„Lost and Found“ – WUMAN goes Beratung

Immer wieder erreichen uns Anfragen dazu wie man seinen Weg in der Wissenschaft oder aus ihr heraus findet. Wir haben dadurch und auch aus eigener Erfahrung viel darüber nachgedacht, wie man sich wiederfindet, wenn man sich verloren fühlt und wie es gelingt einen Neuanfang (auf dem aktuellen oder auf einem neuen Weg) zu finden.

Daraus ist die Idee der WUMAN Beratung geboren. Ein Glücksfall, dass Meike gerade mitten in ihrer Ausbildung zur systemischen Beraterin und Therapeutin steckt und dabei stetig neue „Wege den Weg wiederzufinden“ entdeckt. So können wir euch solch eine Beratung jetzt auch wirklich anbieten!

In einem Einzelberatungssetting könnt ihr ab jetzt eure Anliegen themenzentriert und ressourcenorientiert angehen.

Was könnten Themen der Beratung sein?

Viele Menschen haben den Wunsch professionell begleitet zu werden um ihre beruflichen Aufgaben kompetent zu meistern aber gleichzeitig eine gute Balance zwischen den Anforderungen im Job, den eigenen Interessen abseits des Jobs, vielleicht auch Partnerschaft und Familie zu finden. Die genauen Themen sind dabei so vielfältig, wie die Menschen, die sie mitbringen. Besonders in einem so speziellen und fordernden Arbeitsumfeld wie der Wissenschaft kann es manchmal helfen einen Schritt zurückzutreten und den eigenen Weg zu reflektieren.

In folgenden Bereichen könnte die WUMAN Beratung euch begleiten:

  • Karriere- und Lebensplanung
  • Bestimmen der gegenwärtigen Position und von Zukunftsperspektiven: Wo komme ich her, wo stehe ich, wo will ich hin?
  • Reflexion von weitreichenden Entscheidungen bei beruflichen Veränderungen
  • Vermeidung von beruflichen Sackgassen
  • Entwicklung und Klärung von mittel- und langfristigen Zielen
  • Einklang von Beruf und Privatleben
  • Weiterentwicklung der eigenen sozialen Kompetenz im beruflichen und sozialen Feld
  • Konfliktmanagement

Dich beschäftigt ein anderes Thema? Dann sprich Meike einfach direkt an und ihr entscheidet gemeinsam, ob es ein passendes Thema für die WUMAN Beratung ist. Gerne vernetzen wir dich andernfalls auch mit passenderen Akteur*innen.

Ganz generell ist uns wichtig: die Beratung ist selbstverständlich vertraulich und ihr müsst keine Sorge haben, dass eure Themen den Beratungsraum verlassen.

Kosten

Um uns an verschiedene Voraussetzungen anpassen zu können haben wir uns für den Start der WUMAN Beratung für zwei parallele Modelle entschieden: eine kostenlose Variante und eine kostenpflichtige (aber kostengünstige) Variante. Was die Unterschiede sind und für wen welche Variante infrage kommt, können wir in einem kostenlosen Kennenlerngespräch besprechen.

Ihr seid neugierig geworden? Dann schaut einfach auf der WUMAN Beratungsseite vorbei und meldet euch bei Meike.

Drei Jahre WUMAN —Ein Rückblick des vergangenen Jahres

Ein Beitrag von Kundo S. Jawara

Vom Wachstum des Kernteams, der Gewinnung unserer Schirmherrin – Jutta Allmendinger – bis hin zur Entstehung unseres Tochternetzwerks – WUMAN Studis – im vergangenen Jahr hat sich bei WUMAN so einiges verändert! Aufgrund dessen wollen wir mit Euch gemeinsam das letzte Jahr Revue passieren lassen.

11/2020 — Start Social Coaching

• Direkt nach unserem zweiten Geburtstag starteten wir im November 2020 mit Start Social e.V. voller Elan und Motivation in unser drittes Jahr. Bei Start Social handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb zur Förderung von sozialem, ehrenamtlichem Engagement unter der Schirmherrinnenschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gemeinsam mit unseren tollen Coaches – Nicole und David – bekamen wir unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ (wir ergänzen Helferinnen) als eine von vier ausgewählten Initiativen bei einem viermonatigen Beratungsstipendium die Chance, WUMAN auf sichere Beine zu stellen.

•Im gleichen Monat stellten wir WUMAN dann ganz offiziell bei der Veranstaltung WUMAN X Asta vor.

• Anschließend war die Kontaktstelle „Frau und Beruf“, repräsentiert von Corinna Schneider, bei unserem regulären Netzwerktreffen zu Gast.

• Auch intern tat sich so einiges: Wir schrieben erstmalig aus und suchten nach Social Media Managerinnen im Ehrenamt. Mit WUMAN-Freundin Juliane Elter, die fortan ehrenamtlich regelmäßige Social Media Aufgaben übernommen hat, waren wir auch direkt erfolgreich!

12/2020 — WUMAN Adventskalender

•Im Dezember begann dann auch bei uns das „Weihnachtsfieber“ und Juliane bereitete einen abwechslungsreichen Adventskalender aka feministisches ABC vor.

• Mit Natascha Hausmann und Silvia Elsland von der BASF fand zudem unser letztes Netzwerktreffen im HWS2020 statt.

„WUMAN ist Unterstützung, Gemeinschaft und Fortschritt für Gleichstellung.“

„E ist für Emanzipation.“ „F ist für Frauenquote.“

01/2021 — WUMAN wächst

• Unser Team wächst! Juliane Elter und Eva-Maria Obermann wurden im Januar 2021 feste Bestandteile des WUMAN Teams und bereichern uns seither im Bereich Social Media Marketing.

• Zudem initiierte Juliane im gleichen Monat das WUMAN Co-Working, bei dem regelmäßig WUMANerinnen gemeinsam an ihren eigenen Projekten arbeiten und sich gegenseitig motivieren.

• Im Januar gab es außerdem erstmalig sogar zwei WUMAN Winterworkshops: „Backlash auf Augenhöhe begegnen“ von Mona Salwender und „Peer to peer Coaching“ von Daniela Petermann. Da beide Workshops sehr gut bei Euch ankamen, freuen wir uns schon auf die nächsten Workshopideen.

02/2021 — Start Social II und „Neu bei WUMAN“

• Juhu, nach vier Monaten haben wir unser Start Social Coaching erfolgreich abgeschlossen!

•Mit ihrer schönen Idee – „Neu bei WUMAN“ – und deren anschließender Umsetzung, ermöglichte Mona Salwender neuen Gesichtern einen leichteren Einstieg: wir finden auch hier digital Zeit zu netzwerken und kommen in den Austausch zu Selbständigkeit und Finanzierung, Gesundheit und Balance, Euren Projektideen für WUMAN und vielem mehr.

• Zusätzlich wurde Mona gemeinsam mit Cosima Meyer die erste „WUMAN Freundin“. WUMAN Freundinnen sind Netzwerkmitglieder, die uns projektbasiert regelmässig unterstützen und das Netzwerk so nachhaltig mittragen

03/2021 — Netzwerktreffen, Steady-Programms und Erfolgsteam-Alleine

• Im März machten wir dann das digitale WUMAN-Jahr voll: nach einem Jahr via Zoom fehlte uns der Austausch in Präsenz beim geteilten Mittagessen im IBZ in Mannheim. Gleichzeitig erlebten wir jedoch, wie viele neue Gesichter nun viel einfacher bei uns dabei sein konnten und können.

• Unter dem Gesichtspunkt der Forschungsförderung fand außerdem das erste Netzwerktreffen im FSS2021 statt. Zu Gast waren Isabell Ludewig und Katharina Bolle von Seiten der Universität.

•Zudem wurden wir Teil des Steady-Programms, wodurch ihr seither unseren kostenlosen Newsletter über die Plattform beziehen und uns mit Spenden unterstützen könnt.

•Abschließend ging nun das „Erfolgsteam-Alleine stark, gemeinsam stärker“, das wir in Kooperation mit der Kontaktstelle Frau und Beruf organisieren, an den Start.

04/2021 — WiDS, WUMAN wächst weiter und WUMAN Studis entsteht

•Im April richteten wir dann erstmals in Kooperation mit GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim die Women in Data Science Mannheim aus.

• WUMAN wächst weiter: Daniela Ackermann-Piek und Katharina Burgdorf wurden WUMAN Freundinnen und unterstützen uns seitdem bei verschiedensten Projekten.

• Auch ein weiteres Netzwerktreffen zum Thema „Lab Exchange! Forschungsaufenthalte im Ausland“ mit Katharina Bolle (Dezernat I der Universität Mannheim) stand an.

• Außerdem gründete sich unser Tochternetzwerk: WUMAN Studis. Wir freuten und freuen uns, dass es nun ein Netzwerk gibt, das ganz speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden eingeht.

05/2021 — WUMAN Website

• Unsere Website bekam dank Eva-Maria ein neues Gewand.

• Zudem fand unser Netzwerktreffen zum Thema „Kohle Knete und Moneten: Geldanlage für Wissenschaftler*innen“ mit Martin Brecher und Sebastian Hempen von der Universität Mannheim statt.

06/2021 — Events und Unterstützung

• Wir veranstalteten gemeinsam mit Prof.fem das Event „Hochschulprofessorin als Karriereoption“

• Da WUMAN immer weiter wächst, brauchten wir weitere Unterstützerinnen: also schrieben wir Projektideen aus. Seitdem findet ihr auf unserer Homepage die Passage „mitmachen“, denn wir suchen Euch! Nur mit Eurer Unterstützung kann WUMAN weiter wachsen. Wir freuen uns auf Euch!

07/2021 — Erfolgreiches Co-Working

• Im Juli fand dann unser erstes Sommer Schreib-Co-Working – organisiert von Mona Salwender – statt. In diesem Rahmen haben einige WUMANs den Sommer über gemeinsam ihre Schreibprojekte vorangetrieben und sich gegenseitig motiviert.

09/2021 — WUMAN wächst weiter

„Wenn man dann informiert ist, wenn man vernetzt ist, kann man Gestalten.“

— Jutta Allmendinger

Foto: Valerie Schmidt

•Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger wurde zu unserer Schirmherrin!

•Außerdem wuchs auch der Kreis unserer WUMAN Freundinnen: Zum neuen Semester stießen Janin Rössel, Merle Thielmann und Kundo Samantha Jawara zu den WUMAN Freundinnen dazu.

•Zudem kam das digitale WUMAN Co-Working aus der Sommerpause zurück und wir starten wieder gemeinsam in unsere Arbeitswoche.

• Monas „Neu bei WUMAN“ ging in die zweite Runde und wurde der Semesterauftakt unserer Netzwerktreffen im HWS21. Bei diesem Treffen konnten wir nach der Sommerpause wieder gemeinsam netzwerken und mit Euch gemeinsam in den Austausch zu Gestaltungsmöglichkeiten bei WUMAN, self-care, career planning und Projektmanagement gehen.

10/2021 — Macherinnen-Event, Vereinsgründung und Zukunftsplanung

• Jetzt im Oktober fand dann unser erstes Macherinnen-Event in Kooperation mit dem Verband Deutscher Unternehmerinnen (VdU) und der Metropolregion Rhein-Neckar statt und war ein voller Erfolg! Sina Trinkwalder hält eine inspirierende und sehr persönliche Keynote und alle Speakerinnen geben uns neue Einblicke in ihre Bereiche des Schaffens und ins-Handeln-Kommens.

• Auch ein weiteres Netzwerktreffen stand an: Dieses Mal unter dem Thema „WUMAN meets Derya Gökcay“. Mit unserer Gästen Derya Gökcay (SAP) kommen wir beim Oktober Netzwerktreffen gemeinsam in den Austausch über individuelle Karrierewege und eigene Ziele

• Auch unsere Vereinsgründung schreitet in großen – zugegebenermaßen manchmal auch in kleinen – Schritten voran.

• Zudem fuhren Anne-Sophie und Meike gemeinsam auf ein Retreat, um WUMAN voranzutreiben, zu sortieren und zu planen…

Wir sind gespannt, was als nächstes auf WUMAN wartet und freuen uns darauf, gemeinsam mit Euch weiter zu wachsen! Auf zahlreiche weitere Jahre mit WUMAN!

Women in Data Science Conference – mal anders?

Dieses Jahr durften wir in Kooperation mit GESIS die lokale WiDS Conference in Mannheim ausrichten. Und wir haben dieses Jahr teils bewusst (in Sachen Themensetzung) und teils von außen gesteuert (Stichwort: alles digital!) die WiDS mal etwas anders organisiert.

Unser Fazit? Das hat sich gelohnt!

Im Nachgang der Veranstaltung möchten wir noch ein paar Hintergründe zur WiDS mit euch teilen.

Das ist das WiDS- Mannheim Orgateam.
v.l.n.r. obere Reihe: Dr. Daniela Ackermann-Piek (GESIS), Anne-Sophie Waag (WUMAN), Katharina Burgdorf (WUMAN), mittlere Reihe: Dr. Meike Bonefeld (WUMAN), Christopher Klein (GESIS), Merle Thielmann (WUMAN Studis), untere Reihe: Dr. Sabine Friedel (CRI)

FAQ zur WiDS Mannheim 2021

Was ist die WiDS (Women in Data Science Conference)?

Die WiDS ist eine Initiative, die darauf abzielt, Datenwissenschaftler*innen zu inspirieren und auszubilden. Sie wurde im November 2015 in Stanford ins Leben gerufen und wurde zu einer weltweiten Bewegung, zu der die Konferenz, ein Datathon, eine Podcast-Serie und vieles mehr gehören. In Mannheim findet seit 2018 jährlich eine regionale WiDS Konferenz statt. Wir – das sind Vertreterinnen des WUMANetzwerks in Kooperation mit dem GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften –  freuen uns, die WiDS Mannheim in diesem Jahr erstmalig ausrichten zu können. Finanziell unterstützt wir die Veranstaltung vom Verband deutscher Unternehmerinnen und Absolventum. Eine Besonderheit dieses Jahr ist, dass wir eine online Veranstaltung ausrichten und so auch überregionale Gäste begrüßen können.

Welche Inhalte bildet die WiDs dieses Jahr ab?

Unser Ziel war es, ein etwas offeneres Bild von Data Science zu zeichnen. Ein Bild, das über das Programmieren in dunklen Räumen hinausgeht und zeigt, wie lebensnah Data Science ist und vor allem wie gesellschaftlich relevant. Da wir Organisatorinnen der diesjährigen WiDS Mannheim alle aus den Sozialwissenschaften kommen, war dieser Ansatz für uns naheliegend und auch persönlich sehr motivierend. Wir haben also ganz bewusst Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit und Ethik in Data Science ausgewählt, die sonst in der Regel nicht unbedingt so explizit hervorgehoben werden.

Wieso braucht es Initiativen wie die WiDs?

Data Science ist ein wahnsinnig vielseitiges, spannendes Feld, das uns auch in Zukunft noch viel beschäftigen wird. In Zeiten, in denen wir von Informations- und Wissensgesellschaften sprechen, ist der Umgang mit und das Wissen über Daten, deren Analyse und Aufbereitung essentiell und auch eine Machtfrage. Daher sollten besonders marginalisierte Gruppen da dran bleiben und wichtige, noch unterrepräsentierte Perspektiven unbedingt mit in Data Science und dazugehörige Debatten miteinbringen. Bei unser Veranstaltung im Speziellen spielt neben der Sichtbarkeit von weiblichen Role Models im Bereich Data Science auch die Vernetzung von Frauen verschiedener Erfahrungsstufen  im Bereich Data Science eine große Rolle.

Wie kann man Frauen für die Wissenschaft begeistern?

 Frauen sind eigentlich schon recht oft inhaltlich begeistert von ihrer inhaltlichen wissenschaftlichen Arbeit- hier ist vermutlich nicht mehr soviel zu tun. Leider scheiden viele – vermutlich v.a. systembedingt – aus. Der neue BuWiN 2021 (Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs) zeigt die sogenannte leaky pipeline erneut sehr deutlich: Also dass Frauen nach der Promotion massiv aus der Wissenschaft ausscheiden. Die Situation insbesondere in der Phase zwischen Promotion und erhoffter Professur ist von etlichen Unsicherheiten geprägt (Kettenbefristungen, keine langfristige Planbarkeit etc). Daneben müssen wir natürlich auch auf Fächerkulturen schauen. Hier gilt es, gemeinsam daran zu arbeiten, geschlechtsspezifische Vorurteile abzubauen, wirkliche Familienfreundlichkeit zu leben und generell Wissenschaft wieder als mehr oder weniger normalen Beruf wahrzunehmen mit Feierabend, Wochenende und Urlaub. Es gilt also zunächst bessere Arbeitsbedingungen und Zukunftsperspektiven zu schaffen, dann sind wir sicher, dass mehr Frauen sich auch langfristig für eine Karriere in der Wissenschaft entscheiden.

Informationen über WUMAN

Bei WUMAN verfolgen wir 3 Ziele: wir möchten Wissenschaftlerinnen vernetzen, mit Informationen zu wissenschaftlichen aber auch außerwissenschaftlichen Karrierewegen ausstatten und langfristig auch hochschulpolitisch Veränderungen anstoßen, um die Situation von Frauen in der Wissenschaft zu verbessern. Dazu organisieren wir monatlich informative Mittagspausen (aktuell via Zoom), bei denen sich Wissenschaftlerinnen austauschen können und Referent*innen Impulsvorträge zu verschiedenen Themen geben. Überdies organisieren wir Workshops und verschiedene Veranstaltungen wie bspw. die Women in Data Science Konferenz und sind in hochschulpolitischen Gremien beratend aktiv.

www.wuman.de

Organisationsteam der WiDS (alphabethisch sortiert):

Dr. Daniela Ackermann-Piek (GESIS)

Dr. Meike Bonefeld (WUMAN)

Katharina Burgdorf (Doktorandin an der Graduate School, WUMAN)

Dr. Sabine Friedel (Clinical Research Institute)

Merle Thielmann (WUMAN Studis)

Anne-Sophie Waag (WUMAN)

Technischer Support:

Christopher Klein (GESIS)

www.wuman.de/women-in-data-science

Dieser Blogbeitrag wurde verfasst von Dr. Daniela Ackermann-Piek, Anne-Sophie Waag und Dr. Meike Bonefeld.

Der Backlash-Workshop von Mona Salwender bei WUMAN- auf einen Blick zusammengefasst! (ein Beitrag von Alexandra Kammer)

Ein Workshop zum Thema Backlash auf Augenhöhe begegnen – was hat es damit auf sich? 

Es geht darum sich den Geschlechterstereotypen bewusst zu werden und so negative Reaktionen (Backlashes) besser einordnen zu lernen. Dabei kann man sich darin üben, solche Situationen zu vermeiden oder sich in ihnen anders zu verhalten.

Was nimmst du aus dem Workshop für dich persönlich mit?

Als weiblich sozialisierter Mensch fällt es mir oft schwer meine Anliegen offen zu kommunizieren und selbstbewusst zu meinen Ideen zu stehen. Ich nehme definitiv mit mich weniger für meine Existenz zu entschuldigen und seltener im Konjunktiv zu sprechen.

Welche Aha-Momente hast du (im Workshop oder auch danach) erlebt?

Ich habe meine eigene schriftliche und mündliche Kommunikation im Business-Kontext genauer überwacht und öfters Sätze umformuliert, um Füllwörter, wie “vielleicht”, zu vermeiden und mich dadurch nicht schon selbst zu diskreditieren. 

Wieso wird dir der Workshop in Erinnerung bleiben?

Ein safe space, wie Mona ihn geschaffen hat, hat unheimlich dabei geholfen sich in die Situationen hineinzuversetzen und sich einfach mal zu trauen sich nicht rollenkonform oder auch persönlichkeitskonform zu verhalten. Wir konnten in eine Rolle schlüpfen, an die wir uns im Ernstfall hoffentlich erinnern.

Wirst du den Workshop weiterempfehlen? Wenn ja, wem und warum?

Auf jeden Fall und jedem. Allen Menschen, die sich mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt und auch außerhalb wünschen. In diesem Workshop gibt es dafür einige nützliche Tools und auch Augenöffner für Betroffene ebenso wie für Nicht-Betroffene. 

Dieser Erfahrungsbericht ist verfasst von Alexandra Kammer. Alexandra studiert im Master Kultur & Wirtschaft: Anglistik & BWL an der Universität Mannheim und ist außerdem Diversity Managerin bei Aivy. Sowohl in ihrer Masterarbeit als auch in ihrem Promotionsvorhaben befasst sie sich mit Themen rund um Diversität in Unternehmen.

Ihr möchtet auch eure Erfahrungen mit WUMAN teilen? Dann schreibt uns eine Mail an wuman@wuman.de und los geht’s!

Backlash auf Augenhöhe begegnen – Workshop mit Mona Salwender (Beitrag von Ira Theresa Maschmann)

Wie gehe ich in eine Verhandlung mit meiner Vorgesetzten, in der ich sowohl mehr Gehalt als auch eine Hilfskraft als Unterstützung heraushandeln will? Wie überzeuge ich in einem Teammeeting von meiner Idee und setze diese durch? Und wie begegne ich diesen Situationen, ohne als Frau an einer rollenbedingten Gradwanderung zu scheitern: entweder bin ich zu nett und nicht durchsetzungsstark, oder zu durchsetzungsstark und nicht nett?
Egal wie ich mich entscheide: Frauen können in verschiedensten alltäglichen Situationen Backlash begegnen, das heißt: Rückschlägen. Eine Bandbreite an Forschung zeigt auf, inwiefern Frauen durch ihre soziale Rolle Rückschläge erfahren, wenn sie sich nicht rollenkonform, also, vereinfacht gesagt, nicht fürsorglich, mitfühlend, hilfsbereit und verständnisvoll, sondern durchsetzungsstark und zielbewusst verhalten. Sei es im Arbeitsleben in einer Gehaltsverhandlung oder wenn in einer Runde Freund:innen entschieden wird, wer sich um ein Geburtstagsgeschenk kümmert. Häufig wäre es leichter, dem immer noch im Bewusstsein vieler verhafteter Bild von einer mütterlichen, sorgenden und niemals Nein-sagenden Frau zu entsprechen und Vorschlägen ohne Verhandlung zuzustimmen. Ansonsten droht die Gefahr eines Rückschlags, beispielsweise, dass man als Frau beispielsweise weniger gemocht wird, weniger befördert oder weniger als Chefin gesehen wird oder negativere Leistungsbeurteilungen und Gehalt bekommt. Dass es gar nicht erst so weit kommen muss, und wie man solchem Backlash auf Augenhöhe begegnet, erarbeitet Mona Salwender in einem vierstündigen, von WUMAN initiierten Workshop mit uns.
Mona Salwender ist aktives WUMAN-Netzwerk Mitglied, promoviert am Lehrstuhl für Sozialpsychologie der Uni Mannheim zum Thema Backlash und hat im letzten Jahr freiberuflich ein neues Entwicklungsprogramm für Frauen erarbeitet, um ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse auch in die Praxis umzusetzen.
Fundiert durch wissenschaftliche Erkenntnisse zeigt sie im Workshop bestehende Geschlechterstereotypien auf, wie diese zu Rückschlägen für Frauen führen können, und was man gegen Backlash tun kann. In vier eigens für den Universitätskontext konzipierten Rollenspielen erarbeiten wir beispielsweise, mit subtiler Dominanz in eine Verhandlung zu gehen und üben, selbstbewusstes Auftreten mit Stimme, Mimik und Gestik zu unterlegen. Auch lernen wir, dass es ein Vorteil sein kann, Verhandlungen im Namen anderer, beispielsweise im Namen des Teams, zu führen und so nicht den eigenen, sondern den globalen Vorteil einer Forderung zu unterstreichen. Verschiedene Aspekte der Gesprächsführung werden herausgearbeitet, und wir üben in Kleingruppen, Ideen zu platzieren, andere Teammitglieder davon zu überzeugen, und auch, mit Unterbrechungen umzugehen und das Gespräch wieder in unsere Richtung zu leiten. Mona betreut jede einzelne dieser Arbeitsgruppen und gibt individuelles Feedback und überträgt dieses auch auf die gesamte Gruppe. Zusätzlich hat stets ein Mitglied der Rollenspiele die Aufgabe, das Geschehen zu beobachten und Feedback zu geben.
Diese doppelte Feedbackschleife durch Mona als auch eine jeweilige Beobachterin im Rollenspiel gibt die Möglichkeit, sich in diesem geschützten Umfeld als starke und zähe Verhandlungspartnerin zu versuchen – und Feedback zu bekommen, dass dieses Verhalten gar nicht als unfreundlich und unangebracht, sondern selbstbewusst und professionell wahrgenommen wird. Ich persönlich habe den hohen Praxisanteil des Workshops sehr geschätzt, da ich die Möglichkeit hatte, in verschiedenen Rollen (mal als Doktorandin, die eine adäquate Bezahlung fordert, oder als Teammitglied, das eine neue Idee und Herangehensweise vorstellt und davon überzeugen will), neue Verhaltensweisen auszutesten. Ich habe mich selbstbewusst und durchsetzungsstark gefühlt und durch das Feedback signalisiert bekommen, dass diese Verhaltensweisen nicht negativ aufgefasst werden. So konnte ich in darauffolgenden Situationen in meinem tatsächlichen Beruf darauf vertrauen, nicht mit negativen Konsequenzen beziehungsweise Rückschlägen rechnen zu müssen, sobald ich mich positioniere. Ich übe weiterhin daran, diese Erkenntnis in mein Verhalten zu übertragen, und muss häufig schmunzeln, wenn mir dies einmal nicht gelingt. Denn auch das hat Mona uns mitgegeben: Veränderung ist ein Prozess und auch wenn es nicht sofort gelingt, das Gelernte in der Praxis umzusetzen, bin ich dankbar für die Impulse, die der Workshop gesetzt hat.
Insgesamt haben sowohl die Konzeption des Workshops als auch Monas aufmerksame Betreuung ihn zu einer bleibenden Lernerfahrung gemacht. Wie beschrieben, konnte ich in dem durch WUMAN bereit gestellten, geschützten Rahmen neue Verhaltensweise ausprobieren und wurde durch Feedback in diesen bestärkt. Auch habe ich erlebt, dass es anderen Teilnehmerinnen genauso ging, wodurch der Workshop zu einer kollektiven Erfahrung von Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen geführt hat. Ich würde den Workshop jederzeit für Frauen in der Wissenschaft oder Wirtschaft empfehlen.
Ira Theresa Maschmann – Teilnehmerin des WUMAN Workshops „Backlash auf Augenhöhe begegnen“ (von Mona Salwender)
Dieser Beitrag stammt vom WUMAN Mitglied Ira Theresa Maschmann. Ira hat 2019 an der Universität zu Köln promoviert. Ihre Forschung beschäftigt sich mit psycholinguistischen Effekten, genauer: dem Einfluss von Sprache auf unser Denken und unsere Wahrnehmung. In diesem Zusammenhang liegt ihr Hauptaugenmerk auf geschlechter-gerechter Sprache.


Ihr möchtet auch eure Erfahrungen mit WUMAN teilen? Dann schreibt uns eine Mail an wuman@wuman.de und los geht's!

WUMAN x start social – Und weiter geht’s…

Es ist vollbracht unser Abschlussbericht ist abgegeben und damit ist nun auch offiziell unser Start Social Coaching beendet. Zum Abschied haben wir am Montag noch einmal mit unseren beiden Coaches Nicole Burhenne und David Topchishvili angestoßen. Die beiden haben uns in den letzten vier Monaten jeden Montagabend begleitet und beraten. Und wie wir ja schon öfter erzählt haben: die beiden waren wirklich ein guter Fang. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sagen wir also DANKE!

Nicole und David haben sich mit uns auf eine spannende Reise begeben und nicht nur die schnell gewachsenen Strukturen von WUMAN mit uns aufgeräumt sondern auch das ein oder andere Mal in unseren Köpfen mit uns Kisten gepackt und sortiert. Sie haben uns mit Expert*innen vernetzt und uns manchmal auch einfach gelobt und eine Außenperspektive auf das was wir so machen geboten. All das umschreibt zwar nur vage was wir alles gemeinsam erarbeitet haben aber en Detail wollt ihr gar nicht wissen mit welchen Excel-Monster-Tabellen wir so um uns geworfen haben.

Feststeht: sobald es Corona zulässt werden wir uns auch mal persönlich kennenlernen und auf unseren gemeinsamen Weg anstoßen.

Und jetzt heißt es erstmal durchatmen und Daumen drücken fürs Finale, damit wir die Schirmherrin Angela Merkel besuchen dürfen 😉 Aber eigentlich haben wir schon gewonnen, nicht nur waren wir ja überhaupt unter den glücklichen die eines ergattern konnten, darüber hinaus hat uns das Stipendium selbst sehr weitergebracht und wir können es nur wärmstens weiter empfehlen.

Bis dahin könnt ihr aber einen kleinen Einblick in unsere Ideen bekommen, denn am 3. Februar 2021 haben wir an der Stipendiat*innenkonferenz von start social teilgenommen und WUMAN gepitcht. Um das Ganze auch für die Nachwelt festzuhalten, haben wir unseren Pitch auch noch mal eingesprochen und bei YouTube als Video hochgeladen. Schaut gerne mal rein.

Und da für uns mit Ende des Coachings noch lange nicht Schluss ist, dachten wir setzen wir diesen Beitrag unter das Motto „Weiter geht’s…“, denn wir wären nicht wir (das kennt ihr schon), wenn wir aufhören würden…

Seid gespannt was 2021 noch so alles mit und um WUMAN herum passiert.

Dr. des Stefanie Dotzel (Universität Bamberg, ehem. Universität Mannheim)

In unserem aktuellen Sichtbarkeitsinterview ist Stefanie Dotzel zu Gast. Stefanie Dotzel hat an der Universität Mannheim (AG Unterrichtsqualität in heterogenen Kontexten, Prof. Dr. Karina Karst) promoviert und ist nun an der Universität Bamberg tätig.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist Stefanie Mitarbeiterin im psychologischen Fachdienst bei der Caritas SW. Sie verbindet so zwei Welten in sich: die Wissenschaft und die Praxis. In unserem Interview zeigt sie auf wie schön es ist beide Welten miteinander zu verbinden und in sich zu vereinen und erzählt euch an welchen Tagen sie gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und an welchen aber auch nicht 😉

Stefanie interessiert sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit für Heterogenität, Diversität & Inklusion aus psychologischer Perspektive und innovative Lehr- und Lernformate an der Hochschule. Im Interview wird sehr deutlich welche Akzente sie in beiden Bereichen setzen würde und wie sie über beide Themen reflektiert. Ganz offen ist sie auch damit, dass sie auch (noch) nicht für alles eine Antwort hat und das vieles als Wandel zu begreifen ist.

In ihrem Alltag und der Arbeit bei der Caritas interessiert sie sich am meisten für emotionale und soziale Entwicklungsstörungen/-auffälligkeiten und deren Förderung (u.a. vor dem Hintergrund von Heterogenität und Inklusion).

Ihr möchtet Stefanie in Aktion erleben und mehr über sie und ihre Gedanken erfahren? Dann springt doch rüber zu youtube und hört ihr in unserem 20min Video zu.

WUMAN goes startsocial- Ein Zwischenfazit

Und schon wieder ist ein Monat rum. Wenn man es genau nimmt eigentlich sogar zwei.

Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel haben wir uns eine Kreativpause gegönnt und irgendwie war es auch eine Verschnaufpause.

Das letzte Jahr war ganz schön aufregend und wir haben viel erreicht und manchmal ist es ganz schön schwierig Veränderungen im Prozess wirklich wahrzunehmen.

Hochmotiviert wollen wir immer schneller, höher weiter. Am liebsten gestern eine Rechtsform, Finanzierungskonzept und eine ausgearbeitete Organisationsstruktur.

Manchmal braucht es aber etwas mehr Zeit, genaue Überlegungen und vor allem gaaaanz viel Geduld. Manchmal verlieren wir den Überblick und manchmal auch ganz kurz den Mut.

Neben unseren „normalen“ Arbeitstagen, vielen anderen Interessen und Projekten kommt’s manchmal dicke. Aber dann kommt zuverlässig auch immer wieder ein Moment wo’s plötzlich flutscht und wir unsere Fortschritte sehen.

Also zusammenfassend: der Monat war durchwachsen, aber jetzt starten wir in den letzten Coachingmonat nochmal voll motiviert. BaBam! Was immer bleibt: das Coaching von start social und unsere Coaches sehen wir als riesiges Geschenk!